„Investment in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“
frei nach Benjamin Franklin
Was macht Schule tagtäglich mit unseren Kindern? Sind Noten, Tests und Leistungsdruck wirklich die richtige Methode? Und warum lernen sie eigentlich nur „Blödsinn“ im Klassenzimmer?
In diesem Buch plädiere ich für eine radikale Veränderung unseres Schulsystems. Ich entwerfe eine Vision einer neu gestalteten Schule, die sowohl kind- als auch lerngerecht orientiert ist. Statt vorgegebenen Rhythmus und ständigen Beurteilungen fordere ich freie Lerngruppen, mehr Freiheit und Eigenverantwortung der Kinder sowie die Nutzung des Potentials neuer Medien, um Lernprozesse zu modernisieren, Motivation zu erzeugen und Lernen erfolgreich zu gestalten.
Millionen schulpflichtiger Kinder müssen derzeit zu Hause lernen. In Zeiten von Corona müssen Eltern Lehreraufgaben übernehmen, ohne zu wissen, wie sie anfangen sollen. Soll das Kind von acht bis zwölf Uhr lernen wie in der Schule auch? Braucht es einen Schreibtisch oder darf es auch auf dem Boden sein? Und was macht man, wenn das Kind einfach nicht lernen will?
Ich weiß nicht nur, wie man Kinder am besten motiviert, sondern helfe bei der richtigen Organisation der verschiedenen Aufgaben, erkläre, wie wichtig der richtige Arbeitsplatz ist und zeige, was Kinder in dieser Situation außerhalb des Schulstoffes noch lernen können.
Wir wissen schon sehr lange, wie man Kinder gut und nachhaltig erziehen kann. Wir wissen aus der Lernpsychologie, der Entwicklungspsychologie, der Hirnforschung, der Chronobiologie und anderen Wissenschaften, auch aus der Reformpädagogik, Maria Montessori und anderen, dass unsere Kinder mit Freude und Erfolg lernen müssen. Und obwohl es Schulen gibt, die dieses Wissen in ihrem Alltag umsetzen, tun es die meisten nicht – vor allem die meisten unserer öffentlichen Schulen nicht
Warum?
(Diese Analyse ist ein Beitrag in: Leonard Sommer (Hg.), Wenn Schule auf Ideen bringt: 100 Kreative denken Lernen neu, Vahlen 2023; Eine Analyse des Dilemmas unserer Schulen, normbrechende Ideen und konkrete Praxis-Methoden)
Das herkömmliche Schulsystem fördert Kinder und Jugendliche unzureichend, sich selbstständig Wissen und Kompetenzen anzueignen. Überholte Inhalte, zu volle Curricula, keine anregenden Lernräume: Es gibt viel, was sich in Zukunft an Schulen ändern sollte. Corona kann als Zäsur gesehen werden, um endlich über ebendiese Aspekte kritisch wie konstruktiv nachzudenken – und zu handeln.
(Dieser Denk- und Handlungsanstoß ist ein Beitrag in: Julia Egbers, Armin Himmelrath (Hrgs.), Das Schuljahr nach Corona, Was sich nun ändern muss, hep Verlag 2020)
Wir wollen das Beste für unsere Kinder. Doch wir schicken sie auf Schulen, deren Idee nicht mehr zeitgemäß ist und schadet.
Die Halbwertszeit schulischen Wissens ist gering. Zwei Jahre nach dem Abschluss soll man bereits 90 Prozent des Gelernten vergessen haben. Aus der Schulpraxis als Lehrer und Vater weiß ich, dass es oft nicht einmal über die Ferien oder die Klausur hinausreicht. Arbeitgeber und Universitäts professoren beklagen seit Jahren die Bildungslücken unserer Schulabgänger. Die Ursachen hierfür sind oft schnell ausgemacht: (…)
(Mein Gastbeitrag in: Sächsische Zeitung, Feuilleton, 20. August 2019)
Warum muss Schule neu erfunden werden, Herr Hauschke?
Der heutige Unterricht schafft es nicht, junge Menschen auf ihre Zukunft vorzubereiten, sagt Oliver Hauschke. Der Lehrer und Vater von zehn Kindern fordert eine radikale Veränderung des Schulsystems – für ein besseres Lernen. Ein Gastbeitrag. (…)
(Mein Gastbeitrag in: Mannheimer Morgen, Debatte, 8. Juni 2019)
Dieser Lehrer will die Schule abschaffen
Seit 20 Jahren unterrichtet Oliver Hauschke. Nun rechnet er radikal mit seinem Arbeitsplatz ab. Zu Gast bei einem, der vom Glauben abgefallen ist.
(Ein Beitrag von Paul Munzinger: Süddeutsche Zeitung, Unterricht, 28. Mai 2019)
Lehrer und Schulleiter Oliver Hauschke ist überzeugt, dass im deutschen Bildungssystem viel falsch läuft. Sein Urteil ist radikal: Bei den aktuellen Lehrplänen sei die Schule verschwendete Lebenszeit
Die Klassen überfüllt, zu Unterrichtsmaterial: Der Zustand deutscher Schulen sorgt immer wieder für Diskussionen. Als langjähriger Lehrer und Schulleiter kennt Oliver Hauschke das System aus nächster Nähe. Seine Erfahrungen hat er in einem Buch geschildert, der Titel enthält eine drastische Forderung: „Schafft die Schule ab“. Was Hauschke fordert, ist jedoch keineswegs Freizeit für alle, sondern eine radikale Reform der Schule, wie wir sie heute kennen. Das derzeitige System vermittle den Schülern kein Wissen, sondern führe zu Frust und Demotivation – und verschwende die Lebenszeit der Kinder.
(Interview mit: DIE WELT, Bildung, Samstag, 20. Juli 2019)
Ex-Schulleiter Oliver Hauschke fordert in seinem Buch „Schafft die Schule ab!“ radikale Bildungsreformen. Hier erklärt er, warum sich Schule nicht erneuern kann – und warum er auf den Leidensdruck der Eltern hofft.
(Interview mit Armin Himmelrath: DER SPIEGEL, Panorama, 23. Januar 2020)
Was tun, wenn die Schule nicht reformierbar ist?
Schüler müssten viel stärker auf eine digitalisierte Welt, auf einen ganz anderen Umgang mit Wissen und Lerntechniken vorbereitet werden, fordert der Lehrer Oliver Hauschke in einer Streitschrift. Doch die Schulen ließen sich nicht oder nur zu langsam reformieren. Sein Fazit: Schafft die Schule ab!
(Beitrag von Armin Himmelrath: Deutschlandfunk, 21. August 2019)
„Vermittelt kein nachhaltiges Wissen“ – Schulleiter fordert: Schafft die Schule ab
Kann die Schule junge Menschen auf die Komplexität der heutigen Zeit vorbereiten? So wie sie jetzt funktioniert nicht, glaubt Oliver Hauschke. Der Lehrer und selbst Vater von zehn Kindern ist überzeugt: „Momentan bereiten wir unsere Kinder auf unsere Vergangenheit vor und nicht auf deren Zukunft.“
(Interview mit Lisa Kleine: Focus online, Samstag, 15. Februar 2020)
Die Schulen, schreibt Lehrer Oliver Hauschke in seinem Buch, würden die Kinder „entmutigen, desillusionieren, deprimieren, unterdrücken und betrüben“.
Stade. Ein Lehrerreflex vielleicht, schon mög-
lich, aber das kann er so nicht stehen lassen.
Also Bleistift raus, schnell etwas auf die Klas-
senarbeit des Sohnes geschrieben. Gleich
neben der Aufgabe, unter der rot leuchtenden
Null, da steht nun in feinen Linien: Bitte um
ein Gespräch. Ein paar Tage später sitzt Oli-
ver Hauschke vor der Kunstlehrerin seines
Kindes. Er will mit ihr über Farben streiten. (…)
(Ein Beitrag von Nico Schnurr: Weser Kurier, Niedersachsen, 2. September 2019)
Stader Lehrer: „Schafft die Schule ab“
Er war ein klassischer Gymnasiallehrer: Noten müssen sein, Zeugnisse auch. „Ich hab’ den ganzen Blödsinn geglaubt“, sagt Oliver Hauschke. Jetzt tut er es nicht mehr. Und daher trägt das Buch, das der in Stade lebende Lehrer geschrieben hat, den Titel „Schafft die Schule ab“. (…)
(Ein Beitrag von Wilfried Stief: Tageblatt,, 1. Juli 2019)
Schafft die Schule ab
Bildet die Schule wirklich füs Leben? Macht Sie unsere Kinder glücklich? Haben Noten eigentlich wirklich einen Sinn? Der Lehrer und zehnfache Vater Oliver Hauschke sagt Nein. Er plädiert in seinem Buch „Schafft die Schule ab“ für einen radikalen Neuanfang.
(Ein Beitrag von Sandra Wobrazek: familii, 28. Oktober 2019)
„Die Schule zeigt sich seit Jahrzehnten reformunfähig“
Autor Oliver Hauschke über seine Forderungen an das Schulsystem: Warum Schule ganz neu erdacht werden muss, Lehrer und Eltern den Schülern zu wenig zutrauen und Noten nicht mehr zeitgemäß sind.
(Ein Interview mit Sandra Wobrazek: familii, 28. Oktober 2019)














